Gemeinsame Jugendsegelwochen 2010

YCN

WAB

2. - 6. August: Optimist
9. - 13. August: Jugendbootklassen


Wassersportgemeinschaft Altmühl- Brombachsee
in Kooperation mit Yacht-Club Noris

Einladung für die Jugendsegelwochen 2010 am Großen Brombachsee/Ramsberg


Treffpunkt:
Segelzentrum Ramsberg, WAB Halle, Am Segelhafen 8
Montag, 12.00 Uhr, Boote aufgebaut
Ende:
Freitag gegen 14.00 Uhr
Was wird geboten?    Qualifiziertes Training durch B- und C-Trainer Leistungs- u. Breitensport
Vollverpflegung von Montag Mittag bis Freitag Mittag
Abwechslungsreiches Abendprogramm für die Teilnehmer
optionales Rahmenprogramm für Begleitpersonen
2. - 6. August:
Optimist
Die Segler/innen werden nach Leistungsstand in drei Gruppen eingeteilt und von bis zu 4 Trainern und Motorbooten betreut.
9. - 13. August:Jugendbootklassen
Es sind Gruppen für Laser, Europe, 420er, 29er und andere Jollen geplant, die jeweils von einem Trainer und einem Motorboot betreut werden.
Anmeldung:
Online hier über diese Internetseite → zur Anmeldung
Meldeschluss ist Montag, 26. Juli 2010

Organisatorische Hinweise:

  • Es können nur Segler teilnehmen, die rechtzeitig online angemeldet wurden. Die Teilnehmerzahl ist für jede Woche auf 50 Personen begrenzt (Nach Reihenfolge der eingangenen Anmeldungen).
  • Die Teilnahme kostet pro Woche 100,- Euro je Teilnehmer. Sie muss vor Anreise auf das Konto Sparkasse Nürnberg, KoNr. 104 217 66, BLZ 760 501 01  überwiesen werden (Verwendungszweck: Teilnehmername und Kurs ( Bsp. Max Mustermann, Optikurs)
  • Geht die Teilnahmegebühr nicht rechtzeitig ein, muss sie bei Veranstaltungsbeginn bar entrichtet werden. Nachmeldeaufschlag 10,- Euro.
  • Die Anmeldung ist verbindlich. Kann ein Segler aus wichtigem Grund (Erkrankung) nicht teilnehmen, werden 50% der Teilnahmegebühr erstattet.
  • Übernachtung im Matratzenlager (Jungen und Mädchen getrennt) in einem der Vereinsheime.
  • Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Getränke sind im Preis enthalten.
  • Übernachtung für Begleitpersonen 10,- Euro pro Nacht im Vereinsheim der WAB nach Verfügbarkeit möglich.
  • Essen für Begleitpersonen 15,- Euro pro Tag (Gleiche Verpflegung wie die Teilnehmer).
  • Übernachtungsmöglichkeit für Begleitpersonen auch im Wohnmobil nach Verfügbarkeit auf dem Clubgelände für 10,- Euro pro Tag / Wohnmobil möglich.
  • Die Reservierungsanfrage für die Übernachtung von Begleitpersonen ist nur über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. möglich. Dies gilt auch für die Reservierung von Stellplätzen für Wohnmobile. 

Bei Fragen stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung

Günther Schlegel (Jugendleiter YCN); (0175) 9504828; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Ulli Engels (Jugendleiter WAB); (0160) 90610951; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Wir freuen uns schon auf schöne Jugendsegelwochen 2010!

Die Jugendabteilungen von
Yacht - Club Noris e.V. & Wassersportgemeinschaft Altmühl - Brombachsee e.V.

 

Die Jugend des YCN auch auf Facebook

Diese Informationen finden Sie auch auf der Internetseite unseres Partnervereins:
http://www.ycn.de/jugend/news/

 

Wie kommt man dazu, eine Meisterschaft mitsegeln zu wollen?

Unser erstes Mal (Conger)

1999: Die letzte Meisterschaft am Laacher See hat 1999 statt gefunden.  Damals hat Harald für die Segler Zeitung ein paar Zeilen und Fotos zusammen gestellt.

Bratwurstregatta1

Harald bekam damals erzählt, dass eventuell 2002 die Dyas Meisterschaft am Laacher See stattfinden könne: Och, da könntest du mitfahren, dachte er und sagte
das dann auch: Die nächste Meisterschaft am Laacher See fahre ich mit.

2010: in einem ganz anderen Zeitalter kam das Gespräch während der Boot: Am
Laacher See ist wieder Deutsche Meisterschaft, wieder im Conger.
Also Details erfragen: Boot, Rahmenbedingungen etc
Parallel fand die Mannschaftsabstimmung statt: Thomas, wie sieht es aus usw. Die ersten Impulse, um ein Boot zu bekommen, liefen an und das erwies sich
als gar nicht so einfach.

Dann hat sich Harald um andere Dinge kümmern müssen, z.B. war er mit Jugendlichen zum Segeln eine Woche am Dümmer (er auf dem Motorboot, die Jugendlichen in Segelbooten). Also erst einmal alles zurück gestellt.

Die Woche nach Ostern erzählte dann ein Bekannter, dass er eine Conger in Zahlung nähme, dadurch wurde das Projekt wieder angestoßen: Wen kennst man, um realistische Preisvorstellungen etc abzufragen.
Also wurde Alex Makdissi angerufen, den kennen wir durch die Jugendarbeit. Und dann ging das alles relativ schnell, Wiebke Sinning hörte davon und bot Ihr Boot zuerst leihweise, dann auch zum Kauf an, da Ihr Vater nicht mehr so viel Zeit zum
Segeln habe. Und so bekamen wir ein sehr gutes Boot, konnten aufbauen und einfach losfahren.

Thomas und Harald sind schon lange befreundet, wir haben uns über die
Jugendarbeit im Segelsport kennen und schätzen gelernt. Thomas hatte aus
gesundheitlichen Gründen seit 2007 pausieren müssen, eine lang überlegte
Rückenoperation folgte im Spätherbst 2009 und für ihn war dieser
Wiedereinstieg mehr als einfach "mal wieder segeln gehen".

Wir sind früher gerne zusammen gesegelt und ob Thomas` Erfahrung kann sich Harald fast ausschließlich auf das „Lenken“ beschränken und muss „nur“ dafür sorgen, das Boot optimal gerade aus zu fahren (und wenn das nicht gelingt verbunden mit entsprechenden Kommentaren;-)). Hängeboote wie Pirat oder Kielzugvogel wird zusammen kaum noch möglich sein, aber Conger oder ähnliche Boote bieten Thomas die Option, den heiß geliebten Segelsport weiter zu betreiben.
Da Thomas im fränkischen Seenland seinen Heimatverein (WAB) hat, konnte schnell ein Programm entworfen werden, welches uns die Quali zur DM ermöglichen soll.

Toll fanden wir beide die Unterstützung und die Offenheit der anderen Segler vor Ort.
Mit tatkräftiger Unterstützung von Axel, Flo und Peter haben wir am Samstag das Schiff aufgebaut und vorsichtig am Trimm gearbeitet. Dank geliehener Maulschlüssel konnten wir bis zum Rausfahren beginnen, provisorisch die Unterwanten nach zuspannen.

Bratwurstregatta 2Leider gelang es uns nicht, mit dem Trimm bis zum Start fertig zu werden. So fuhren wir mit zu losem Rigg los (was wir erst auf der Kreuz merkten).
Leider wurde aus dem am richtigen Ende bei Null starten nichts. Die nächste Überraschung gab es beim Versuch des Aufkreuzens. Obwohl die Fock dicht war fehlten uns mindestens 15° Höhe. Da Thomas vor über 30 Jahren mal 420er gesegelt war, konnte das Problem durch anziehen der Luvschot abgestellt werden. Leider war zu diesem Zeitpunkt schon knapp die Hälfte der Startkreuz absolviert. Das Thema Unterwanten konnte auch bis zur Luvtonne nicht behoben werden. Fazit vorletzter am ersten Fass.
Das unbekannte Wendeverhalten machte uns auch zu schaffen. Schnell hatten wir das Schiff weiter nach Lee gedrückt, als uns lieb war, so dass Harald üben musste, das Schiff nicht zu kräftig mit der Ruderanlage durch den Wind zu drücken. Und jede suboptimale Wende kostet 3-4 Bootslängen.

Auf dem Dreieck hat Thomas dann beide Wanten angezogen. Es wurde auch schon die ersten beiden Boote überholt. Voller Vertrauen sind wir in die zweite Kreuz gestartet. Backbord Bug gute Höhe und Geschwindigkeit. Leider nicht auf Steuerbord. Also auf dem Vormwindgang beides neu einstellen. Hat nicht ganz geklappt. Trotzdem ein weiteres Boot überholt. Die dritte Kreuz ging dann schon deutlich besser. Leider war der Abstand zu den vor uns segelnden Schiffen so groß, dass wir nur noch ein bisschen näher herankamen. Das zweite Dreieck wurde zum weiteren optimieren der Riggeinstellung genutzt. Auf der Zielkreuz gelang es uns noch, auf den 12. Platz zu verholen.

Im Anschluss wurde das zweite Rennen gestartet. Der Wind hatte schon zum Start beschlossen das 60° bis 70° Winddreher für die angereisten Congersegler als Herausforderung nicht ausreicht. Schon auf den ersten Metern der Startkreuz kam ein wahres Feuerwerk an Drehern und Windlöcher auf die Aktiven zu. Von jetzt an galt das Motto: wie gewonnen so zerronnen. Unser Start gestaltete sich deutlich besser. Wir hatten beschlossen auf der Kreuz mit möglichst wenig Risiko durch die Mitte zu segeln und jeden Dreher mitzunehmen. Durch diese Strategie erreichten wir als 5. das erste Fass. Wir konnten zwar im Laufe der beiden Schenkel und der zweiten Kreuz unseren Platz halten, den Anschluss an die ersten, insbesondere der ersten beiden, konnten wir aber nicht halten.
Wir konnten aber zumindest die Wendetechnik optimieren: langsamer ist besser.

Dann beschloss der Wind, dass es Zeit wäre, geschlossen ins Kasino gehen. Mit unserer Taktik auf schwarz und rot zu setzen waren wir beim zusammen schieben des gesamten Feldes wieder mit vorne dabei. Wir haben etwas auf die linke Bahnseite gesetzt und sind mit dem dritten Platz am Leefass belohnt worden. Leider reichte unsere Geschwindigkeit nicht aus, um diesen Platz zu halten. Die ersten 8 Boote gingen innerhalb von Sekunden durch Ziel. Da wir uns etwas Leewärts der anderen befanden, mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass wir auf der Ergebnisliste auf einem geteilten 6. Platz lagen. Wir hatten jedoch Galaplätze beim interessanten Manöver von Adi Faltermeier, der in Lee von drei Schiffen wendete. Die Kommentare waren klasse. Der anschließende Protest hat dann für Klarheit gesorgt. Da der Wind überhaupt nicht mehr wollte, schickte die Wettfahrtleitung uns zum Abendessen. Bei klassisch fränkischer Küche wurde der Tag ausgiebig diskutiert. Für uns stand das Kennenlernen ganz oben an. Da wir bei Thomas im Club schliefen, endete der Abend schon vor Mitternacht. Auf dem Weg zu den Wettfahrten am Sonntag haben wir die Parole ausgegeben: nicht mehr schrauben, sondern segeln. Leider hat Rasmus einige Bemerkungen über seine samstägliche Leistung persönlich genommen. Es gab nur leichte Uferthermik. Gegen Mittag ging ein Ruck durch die Reihen der Conger und wir durften auslaufen.

Dreher wie gestern, nur die andere Seite des Sees war besser. Wir schafften es, bei Null zu starten. Nur ganz ans Pinnend zu gehen, haben wir uns nicht getraut. Trotzdem waren wir die ersten beim links einsetzenden Wind. Mit Dreher und Bö gelang es, das Luvfass als erste zu runden. Mit einer weiteren Privatbö konnten wir uns von den Verfolgern absetzen. Auf der zweiten Kreuz gelang es, dass wir uns mit der gleichen Taktik weiter von den Verfolgern lösen konnten. Die Vordemwindtour schob wieder alles enger zusammen. Die nächste Kreuz kam der letzten Kreuz des Vortags wieder sehr nahe. Mit zwei Drehern und etwas Glück konnten wir aber unsere Führung verteidigen. Nur Axel und Margot wollten noch nicht aufgeben. Trotzdem lagen wir an der Leetonne noch vorne. Da es von dort einen Anlieger ins Ziel gab, haben wir unerhofft das erste Rennen in unserer Congerkarriere gewonnen.

TrichterZu unserer Überraschung hing der Zahlenwimpel zwei am Startschiff. Die Freude wich dem Entsetzen: Der hintere Teil des Feldes stand im Öl. Das können die doch nicht ernst meinen, na ja schauen wir mal. Nachdem sich die beiden letzten einen tollen Kampf auf der Ziellinie lieferten, hatte der Wettfahrtleiter ein Einsehen und schickte uns an Land.
Knapp und mit 11 Punkten auf dem Konto haben Michael mit Elvira vor Jürgen mit Gabi sowie Peter mit Florian gewonnen. Der Abstand zwischen den ersten 7 betrug nur 8,5 Punkte. Im Vergleich lagen zwischen dem ersten und dem zweiten Topper 9 Punkte.

Das Fazit ist eindeutig für uns. Wir haben das richtige Boot gekauft, die richtige Mannschaft besorgt, und viele nette neue Leute kennen gelernt. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Regatten sowie unserem Projektziel die DM am Laacher See. Die Punkte haben wir zusammen, nun müssen wir Läufe sammeln.

Bis bald

Harald und Thomas
GER 3726 „Vergriffen“

 

Süd-See Cup der Laser in Seeshaupt am Starnberger See 26./27.6.2010

Bericht von Mona und Lukas Merz - Fotos von Bernhard Gsandner (YCSS)

4.WF 010Wir sind Freitagabend gegen 21 Uhr in Seeshaupt angekommen. Die Eltern mussten am Samstag arbeiten, deswegen sind nur die zwei Kinder gefahren. Nach dem Abladen der Boote aßen wir noch eine Kleinigkeit und gingen recht zeitig ins Bett.

Am Samstagmorgen haben es die zwei Studenten tatsächlich geschafft, um acht Uhr (morgens!) aufzustehen und zu Frühstücken. Nach der Steuermannsbesprechung um halb elf wurde zügig ausgelaufen.

Sieger 003

Ernst Wunder, der Wettfahrtleiter, hatte es sehr eilig und wollte keine Zeit verlieren. Vielleicht wegen dem England-Spiel am Sonntagnachmittag? Auf dem Wasser wurden innerhalb von viereinhalb Stunden vier Wettfahrten erfolgreich beendet. Der Wind war mit zwei Windstärken zwar nicht sonderlich stark, aber recht konstant, da er aus Norden kam. Somit waren wir schon am Abend des ersten Tages mit allen Wettfahrten fertig.

Die Siegerehrung wurde noch am Samstagabend durchgeführt, im Anschluss gab es noch ein pikantes asiatisches Abendessen.

Sieger 002

Mona ist im Endergebnis jetzt hinter Maximilian Stein und Julius Kerl Dritte mit recht konstanten Platzierungen [ (3) – 3 – 3 – 2 ]. Lukas landete mit [(4) – 4 – 2 – 2] insgesamt auf dem zweiten Platz hinter Stefan Hoffmann.

Gegen 20 Uhr brachen wir wieder Richtung Büchenbach auf und konnten Deutschlands WM-Spiel am Sonntag doch noch mit verfolgen.

Mona und Luka

 

 

Weitere Bilder von den Wettfahrten - Fotos: Bernhard und Michael Gsandner www.ycss.de:

3.WF 003

3.WF 018

3.WF 051

3.WF 034

3.WF 0743.WF 085

 

 

 

 
Helfer für Jugendsegelwoche

Jugendsegelwoche!

Wer hat Lust und Zeit Ulli in den Jugendsegelwochen zu unterstützen? Meldet Euch bei ihm: Jugendwart@wab-segeln.de

→ mehr lesen...

 
Helfer für die IDM

Helfer gesucht!

Für die Varianta-IDM vom 23.7. bis 1.8.2010 werden noch Helfer gesucht.

Wer kann mithelfen? Bitte meldet Euch bei Birgit in der Geschäftsstelle!

→ mehr lesen...

 
User Login