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Wasser für Franken und die WAB Am 16. Juli 1970 beschließt der Bayerische Landtag den Bau des Überleitprojektes zum Wasserausgleich zwischen Süd- und Nordbayern und zur Beseitigung der Schadhochwasser im Altmühltal. Es werden 5 Seen aufgestaut und ein Wasserüberleiter gebaut, der Wasser aus dem wassereichen Südbayern in den wasserärmeren Teil Nordbayern leitet. Darüber hinaus entsteht ein, für Nordbayern einmaliges, Freizeit- und Erholungsgebiet für Einheimische und Gäste. Wassersport ohne Heimatrevier Auf Grund eines Gründungsaufrufs an die Bevölkerung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen im Februar 1976, versammeln sich 238 Wassersportinteressierte am 6. März 1976 in Pfofeld. Diese Wassersportinteressierten heben an diesen Abend die Wassersportgemeinschaft Altmühl- Brombachsee (WAB) aus der Taufe. Zunächst ist die WAB eine Wassersportgemeinschaft, für alle Arten dieses Sports. Erst später verlagert sich der Schwerpunkt auf das Segeln.
Auf dem Trockenen und doch ein wenig nass In den Anfangsjahren segeln die Mitglieder auf dem Dennenloher Weiher sowie auf den Baggerseen im künftigen Brombachseegebiet, da weder der Brombach- noch der Altmühlsee fertig aufgestaut sind. In der Saison 1979 schaffte die WAB die ersten Vereinsboote, zwei Trainer, an. Erste Crews des Vereins segeln mit Dickschiffen in Kroatien. Und erstmals wird die mittlerweile traditionelle Käppi-Regatta ausgetragen. Auf diesen „provisorischen Wassersportstätten“ segeln die Mitglieder der WAB bis 1986 der Altmühlsee inoffiziell für den Wassersport freigegeben wird. Wasserfläche wächst nicht so schnell wie der Verein Da es in der Anfangszeit am Altmühlsee noch kein Vereinsheim gibt, dient ein Zelt bis Ende 1987 als Provisorium. Bezugsfertig ist das neue Seglerheim in Schlungenhof am Altmühlsee 1988. Damit ist das erste Ziel, ein Vereinsheim am Altmühlsee, erreicht. Auf dem Altmühlsee werden 1986 das erste Mal die 10-Stunden- und die Kirchweihregatta ausgetragen, die sich ebenfalls zu Traditionsregatten entwickeln. Mit dem Umzug an den Altmühlsee steigen die Mitgliederzahlen, so dass die WAB seit Mitte der 90er Jahre einer der größten Vereine in Bayern ist. Vereinshaus ist fertig, aber noch nicht der See Mit dem Beginn der Flutung des Brombachsees 1993 beginnt auch die Planung des zweiten Vereinsheims. Der Startschuss für dessen Baubeginn fällt aber erst im Mai 1998. Ein Jahr später, am 8. Mai 1999, bezieht die WAB feierlich ihr zweites Clubhaus. Nun fehlt nur noch der See zum Segeln. Durch starke Niederschläge ist dies früher möglich als gedacht. So kann schon ab den 1.4.1999 der Wassersportbetrieb am Großen Brombachsee aufgenommen werden. Mit der Einweihung des Vereinsheimes und der Freigabe des Großen Brombachsees für den Wassersport ist nun das Ziel erreicht, welches 1976 mit der Gründung begonnen hat. Zwei Seen - ein Verein Heute ist die WAB an zwei Seen präsent, betreibt Jugendarbeit, Segelausbildung und richtet Regatten aus. Sie ist natürlich immer noch einer der mitgliedstärksten Vereine in Bayern. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Homepage oder Sie besuchen uns an einen unserer Stützpunkte, denn dort erhalten Sie Informationen aus Erster Hand.
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