Mit dem „BMW-Cup“ hatte die Wassersportgemeinschaft Altmühl-Brombachsee überregional großen Erfolg. GUNZENHAUSEN / RAMSBERG (mef) „Der Erhalt des Stützpunktes am Altmühlsee ist von einer Konsolidierung abhängig“ - mit diesen Worten leitete WAB-Vorstand Wolfgang Gleich bei der Jahreshauptversammlung die kurze Diskussion über die notwendige Erhöhung des Jahresbeitrages ein. Kassier Dieter Mader hatte zuvor in seinem Kassenbericht deutlich gemacht, dass die Darlehen für den Clubheimbau planmäßig zurückgezahlt werden. Die Erhöhung sei aber notwendig, um einige nicht fest kalkulierbare Posten abzusichern. So wurde die Anhebung um 17 Euro von der Versammlung rückwirkend für das laufende Jahr auch genehmigt. Mit 32 Neuaufnahmen konnte die Wassersportgemeinschaft Altmühl-Brombachsee ihren Mitgliederstand halten, den Altersdurchschnitt aber dennoch nicht wesentlich senken. Leider mussten mit der H-Boot-Regatta und dem groß angekündigten Star-Boot-Auftakt zwei Veranstaltungen mangels Teilnehmer abgesagt werden, berichtete der Vorstand aus dem sportlichen Bereich. Sehr gut lief die „German Open“ der Joker, so dass man mit der Klassenvereinigung über eine weitere Meisterschaft in den nächsten Jahren verhandelt. Die größte Regatta der letzten Saison war der BMW-Cup, mit dem die WAB auch überregional großen Erfolg hatte. Bei der 20-Jahr-Feier der „Fighter“-Klassenvereinigung wurde neben einer Wettfahrtserie auch ein Festabend am Altmühlsee abgehalten. „Leider gehen auch bei uns die Meldezahlen bei den einzelnen Veranstaltungen nach unten“, bedauerte Wolfgang Gleich. Eine Straffung des Regattaplans in der nächsten Zeit ist die unausweichliche Folge davon. „Im Jugendbereich brauchen wir neue Helfer, am besten Familien mit Kindern, die gleich in die Jugendgruppe integriert werden können“, lautet das Ziel von Jugendwart Karl-Heinz Mewes. Nach der Instandsetzung aller Optimistenjollen im letzten Jahr ist die Aufarbeitung von zwei 420ern in dieser Saison geplant, um für die älteren Segler Boote zum Umstieg zur Verfügung zu haben. Jugendtraining soll in Zukunft im zweiwöchigen Rhythmus am Altmühl- und am Brombachsee angeboten werden. Bei den Optimisten muss nach der Grundausbildung mit Regattatraining begonnen werden, um eine Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen zu ermöglichen, so der Jugendleiter weiter. In den Sommerferien findet wie in den letzten Jahren eine Jugendsegelwoche statt. Walter Pfleiderer, Stützpunktleiter für den Altmühlsee, blickte auf eine Saison ohne größere Probleme zurück. Allerdings sollte nach seiner Auffassung die Jugend im Verein stärker aktiviert werden. Der Stützpunktleiter für den Brombachsee, Dieter Hötker aus Heideck, wünschte sich noch mehr Engagement der Aktiven, wobei er lobend erwähnte, dass einige länger anstehende Reparaturen am Clubheim nun erledigt wurden. Leider müsse er sein Amt auf Grund einer beruflichen Umstrukturierung zur Verfügung stellen, da er die nötige Zeit nicht mehr aufbringen könne. Zu den anschließenden Nachwahlen konnte Hötker gleich seinen Nachfolger vorstellen: das Amt des Stützpunktleiters am Großen Brombachsee wird in Zukunft Richard Bernreuther übernehmen. Der 40-jährige Elektrotechniker und Betriebsleiter aus Pleinfeld, kam erst vor Kurzem zum Segeln, ist aber vom Wassersport begeistert. Dieter Hötker bleibt dem Verein als Beisitzer der Vorstandschaft erhalten. 
Zum Ende der Veranstaltung ehrte Vorstand Wolfgang Gleich einige Mitglieder für ihre sportlichen Erfolge. Günter Baumgärtner aus Wettelsheim nahm das Präsent für den Sieg bei der „Deutschen Bestenermittlung“ der Fighter entgegen, Tom Grigoleit als Weltmeister in der Katamaranklasse Topcat K1 und Mona Merz als beste bayerische Dame in der Klasse „Laser-Radial“ konnten ihre Preise jedoch nicht persönlich in Empfang nehmen. Dieter Hötker erhielt die Ehrennadel des Vereins in Bronze für seine bisherige Vorstandstätigkeit und Gerd Hoeber wurde für seine langjährige Mitgliedschaft im Verein ausgezeichnet. 
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